TÜV-Report: 80 Prozent ohne große Mängel

Beleuchtungsanlage Sorgenkind Nummer eins.
Julia Lenhardt

Mehr als 80 Prozent der Reise-, Überland- und Linienbusse bestehen die TÜV Hauptuntersuchung auf Anhieb und sind damit ein sehr sicheres Verkehrsmittel. Dies geht aus dem neuen TÜV Bus-Report 2015 hervor, der vom Verband der TÜV e.V. (VdTÜV), Berlin, vorgestellt wurde. Demnach liege der Mittelwert der Quote der erheblichen Mängel bei 18,5 Prozent. Geringe Mängel wurden bei 14,5 Prozent der Fahrzeuge festgestellt und bei 66,9 Prozent sei nichts zu beanstanden. Als unsicher wurden 0,1 Prozent der Fahrzeuge eingestuft und aus dem Verkehr gezogen. Im Vergleich zum Vorjahr blieben die Zahlen annähernd gleich.

Mehr Mängel im Alter

Auffällig sei ein Anstieg der Quote der erheblichen Mängel mit zunehmendem Alter der Busse. Laut VdTÜV sei nach einem Jahr eine Mängelquote von 5,6 Prozent zu verzeichnen, nach fünf Jahren bereits 14,4 Prozent und nach zehn Jahren bekämen bereits 20,3 Prozent die Plakette nicht im ersten Anlauf. Besonders häufig wurden Missstände an der Beleuchtung festgestellt. Auch hier stieg laut TÜV Süd AG, München, die Mängelquote mit zunehmendem Alter: Von 3,1 Prozent bei den Einjährigen bis zu 17,6 Prozent bei den Zwanzigjährigen. Auffällig dabei sei, dass die hintere Beleuchtungsanlage weniger Wartung erfahre, als die vordere.

Wartung sorgt für Sicherheit

Die aktuellen Zahlen seien demnach ein Beleg für ein zunehmend professionelles Fuhrparkmanagement mit einer besseren Wartung der Fahrzeuge. Als Datenbasis des Reports dienten laut TÜV Süd mehr als 50.000 Hauptuntersuchungen bei Reise-, Überland-, und Linienbussen.

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