2019: 39 % der Stadtbusse mit alternativem Antrieb

Nach Marktanalyse von Chatrou CME Solutions verfügten 5.652 der 14.392 im Jahr 2019 in Westeuropa (inkl. Polen) zugelassenen Stadtbusse über einen Elektro-, Hybrid-, CNG- oder Brennstoffzellenantrieb.

Besonders stark steigt seit 2016 die Zulassungskurve elektrischer Stadtbusse in Europa an – von 259 auf 1.687 Einheiten. (Grafik: Chatrou CME Solutions)
Besonders stark steigt seit 2016 die Zulassungskurve elektrischer Stadtbusse in Europa an – von 259 auf 1.687 Einheiten. (Grafik: Chatrou CME Solutions)
Claus Bünnagel

Laut einer Marktanalyse des niederländischen Beratungsunternehmens Chatrou CME Solutions besaßen 5.652 der 14.392 im Jahr 2019 in Westeuropa (inkl. Polen) zugelassenen Stadtbusse ab 8 t einen alternativen Antriebsstrang, also immerhin gut 39 %. Darunter waren neben 1.687 Elektrobussen (ohne O-Busse) auch 1.957 Hybrid-, 1.980 CNG- und 28 Brennstoffzellenbusse. Im Vergleich zum Vorjahr (548) hat sich das Zulassungsvolumen elektrischer ÖPNV-Busse somit mehr als verdreifacht. Auch der Gesamtmarkt erreichte mit 14.392 Stadtbussen im Jahr 2019 einen Rekordwert, was die zunehmende Bedeutung des Busses für die städtische Mobilität zeigt.

3.025 Elektrobusse seit 2012

Seit 2012 wurden 3.025 Elektrobusse mit mehr als 8 t Gesamtgewicht in Westeuropa zugelassen. Die Niederlande sind in dieser Statistik mit insgesamt 726 Einheiten führend – vor Frankreich mit 368 registrierten E-Bussen und Großbritannien mit 322. Marktführer 2019 bei vollelektrischen Bussen ab 8 t in Westeuropa und Polen ist VDL mit insgesamt 386 Einheiten, davon 232 in den Niederlanden. Es folgt BYD, das als Zweiter 236 Fahrzeuge absetzen konnte – einschließlich 79 BYD-ADL-Busse wären es 315. Solaris verzeichnete 145 Zulassungen, Volvo als Vierter 135. Seit 2012 hat VDL 668 Elektrobusse verkauft (22,1 %), BYD bzw. BYD-ADL kommen auf insgesamt 645 (21,4 %) und Solaris belegt auch hier mit 326 Bussen und einem Anteil von 10,8 % den dritten Platz.

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