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Neue Herausforderungen für Winterreisen

Verein „Alpnet“ präsentiert Studie auf Fachveranstaltung „TheAlps“.
Abfahrtsspaß auf dem Prüfstand: Die klassische Winterreise steht vor neuen Herausforderungen, die auf der Fachveranstaltung "TheAlps 2016" diskutiert wurden. (Foto: Sven Richter/pixelio.de)
Abfahrtsspaß auf dem Prüfstand: Die klassische Winterreise steht vor neuen Herausforderungen, die auf der Fachveranstaltung "TheAlps 2016" diskutiert wurden. (Foto: Sven Richter/pixelio.de)
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Julia Lenhardt

Die erfolgreiche Heranbildung von künftigen Wintersport-Enthusiasten, das nachhaltige Reisen im Zeichen des Klimawandels sowie die Produktverjüngung und die laufende Verbesserung des Klassikers „Skiurlaub“ sind die zentralen Herausforderungen für alpine Winterreisen. Dies geht aus dem Forschungsprojekt „Winterreisen in die Alpen“ hervor, die vom Verein „Alpnet“ – einem Zusammenschluss aus acht Tourismusregionen des europäischen Alpenraums – in Auftrag gegeben wurde. Die Studienergebnisse wurden im Rahmen der Fachveranstaltung „TheAlps 2016“ Mitte Oktober in Innsbruck präsentiert.

Nachhaltigkeit im Blick

Der Wirtschafts- und Erlebnisfaktor Schnee spielt laut Experten für die Einzigartigkeit des alpinen Urlaubs eine entscheidende Rolle und sei somit die Grundlage für die Aktivierung künftiger Wintersport-Fans. Aufgrund des Klimawandels müsse jedoch darauf geachtet werden, ergänzende Angebote nicht zu vernachlässigen. Investitionen in ein nachhaltiges Energie-, Wasser- und Flächenmanagement seien ein Wettbewerbsvorteil im internationalen Tourismus. Auch brauche man nach Forscheransicht mehr Mobilitätslösungen, die dem motorisierten Individualverkehr entgegenstehen und die Nachhaltigkeit verbessern.

Winterreisen als Wirtschaftsfaktor

Mit aktuell 159 Millionen Tagen bei 48,2 Millionen aktiven Skifahrern entfällt laut der Studie fast die Hälfte aller weltweit gezählten Skifahrertage (45 Prozent) auf die Alpen. Unter Skifahrertagen versteht man Gäste, die an einem Tag das erste Mal eine Liftanlage nutzen. Auch bei mehrmaliger Beförderung wird pro Gast nur ein Skifahrertag berechnet. Ein Drittel davon kann Österreich für sich verbuchen, weitere 30 Prozent gehen auf das Konto von Frankreich, gefolgt von Italien, der Schweiz, Deutschland und Slowenien.

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