Noch ist der O-Bus nicht verloren

Selbst bei steigendem Elektrobusanteil dürften O-Busse auch künftig eher ein Nischenprodukt bleiben. Städte allerdings, die bereits ein gut ausgebautes Oberleitungsnetz besitzen, könnten ihre Trolleybussysteme weiter erfolgreich betreiben – dank In-Motion-Charging (IMC) sogar flexibler als bislang. Wir sind an die polnische Ostseeküste gereist und haben uns Entwicklung sowie Betrieb des O-Bus-Verkehrs in Gdingen angeschaut.

Das Gros der Gdinger O-Bus-Flotte besteht aus Trollino 12. Bild: Bünnagel
Das Gros der Gdinger O-Bus-Flotte besteht aus Trollino 12. Bild: Bünnagel
Claus Bünnagel
OBERLEITUNGSBUSSE

von Claus Bünnagel

In Deutschland gibt es heute nur noch Oberleitungsbusse in drei Städten: Esslingen, Solingen und Eberswalde. In Polen ist das Bild fast identisch: Auch hier sind es lediglich drei städtische Betreiber, die auf Trolleybusse setzen. Den größten Anteil im Lande hat PKT Gdynia (Gdingen) mit 45 % oder rund 
5,3 Mio. Fahrzeugkilometer, knapp vor MPK Lublin mit 43 % oder ca. 5,1 Mio. und TLT Tychy mit 12 % oder gut 1,4 Mio. (Zahlen von 2017). Zusammen kommen sie auf etwa 11,8 Mio. Fahrzeugkilometer im Jahr.

O-Busse seit 1943

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Seite 40 bis 43 | Rubrik ÖPNV