Reinigungsmittel: TCO als wichtigster Baustein im Einkauf

Beim Hamburger Verkehrsunternehmen Stambula setzt man zur Verbesserung von Effizienz und Kosten seit einigen Jahren auf die Reinigungsprodukte von Sonax. Warum, das lesen Sie in unserem 
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Mechanische Nachbeabeitung starker Verschmutzungen mit der Langstielbürste Bild: Sonax
Mechanische Nachbeabeitung starker Verschmutzungen mit der Langstielbürste Bild: Sonax
Claus Bünnagel
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Viele Hamburger verbinden mit dem Namen Stambula immer noch das seit den 1970er-Jahren bestehende Taxiunternehmen. Doch weit gefehlt, in den zurückliegenden gut 15 Jahren hat sich die Firma zu einem Spezialisten rund um das Thema Personentransporte entwickelt. Zwar gehören aktuell noch 16 Taxis und ein Limousinenservice zum Fuhrpark, doch die eigentliche Kernkompetenz von Stambula ist mittlerweile eine andere: „Mit unserer Busflotte und bei der Personenbeförderung zählen wir heute in der Hansestadt zu den Großen“, betont Firmengründer Uwe Stambula mit Stolz.

1995: Einstieg ins Busgeschäft

Der Startschuss für die erfolgreiche Stambula Group fiel 1976, als sich der Gründer mit zwei Taxis und einer Tankstelle selbstständig machte. Bis zum Jahr 2000 hatte der Unternehmer seinen Bestand auf rund 200 Fahrzeuge ausgebaut. Doch Veränderungen im Taxigewerbe veranlassten Uwe Stambula schließlich, sich neue Standbeine zu schaffen. Bereits 1995 bot sich ihm eine erste Gelegenheit, ins Busgeschäft einzusteigen. Dieses wurde dann nach und nach immer weiter ausgebaut. Heute hat Stambula 50 Einheiten im Einsatz – je 25 Reise- und Linienbusse.

Darüber hinaus hat der Anbieter das Geschäft mit der Personenbeförderung ausgebaut. 100 Sprinter gehören aktuell zum Fuhrpark, mit denen beispielsweise regelmäßige Schüler-, Kranken- oder auch Behindertenfahrten durchgeführt werden. „In diesem Segment konnten wir in den letzten Jahren mit dem Roten Kreuz gleichziehen und teilen uns praktisch den Markt“, so der Inhaber.

Dass zum Unternehmen auch noch eine freie Autowerkstatt zählt, sei nur am Rande erwähnt. Letztlich hat sich diese breite Aufstellung gerade in den zurückliegenden Monaten als Wettbewerbsvorteil erwiesen, denn durch die Corona-Pandemie ist das Geschäft mit der Bustouristik komplett eingebrochen. „Die Einbußen hier ließen sich glücklicherweise mit unserem Linienverkehr und der Personenbeförderung kompensieren. So konnten wir auch alle unsere Fahrer durch Kurzarbeit halten; viele sind froh, dass sie auf Linienbussen oder bei den Shuttlediensten fahren konnten und können“, sagt Uwe Stambula.

Spezialist und Nischenanbieter

Das Unternehmen zählt heute 240 Beschäftigte. Rund 200 davon sind Fahrer. „Obwohl wir nach Tarif bezahlen und auch die eine oder andere Sonderleistung wie auch regelmäßige Schulungen zu Fahrtechnik und Fahrgastsicherheit anbieten, ist es ein großes Problem, gute Fahrer zu finden. Dies gilt nach meiner Einschätzung übrigens für die gesamte Branche“, erläutert Uwe Stambula.

Die Kunden kommen aus allen Bereichen. Neben Privatpersonen werden auch regelmäßig Staatsoberhäupter, Mitarbeiter von Konsulaten, Vereinen, Schulen sowie Firmen und anderen Organisationen befördert. Mit Stadtführern und Reiseleitern setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben ebenfalls Maßstäbe in der Beförderungs- und Touristikdienstleistung, da viele der Touren mit den Reisebussen in Hamburg und Umgebung stattfinden.

Seit 2010 gehört auch wieder der Mannschaftsbus des FC St. Pauli zur Busflotte. Bereits Mitte der 1990er-Jahre fuhr Stambula schon einmal den Mannschaftsbus, doch dann wurden diese Fahrten von Bösche Reisen übernommen. Heute gehört Bösche Reisen zur Stambula Group, und damit auch wieder der Mannschaftsbus. Bis zu drei Stammfahrer sind für diesen speziellen Bus vorgesehen, denn „wenn der Verein ruft, müssen wir mit dem Fahrzeug zur Stelle sein“, betont Uwe Stambula.

Im Jahr 2017 trat mit Sohn Maximilian die zweite Generation in den erfolgreichen Familienbetrieb ein. In den kommenden Jahren wollen Vater und Sohn das Transportunternehmen weiter spezialisieren, es noch profitabler machen und neue Nischen erschließen.

Und genau an dieser Stelle kommt auch Sonax ins Spiel. Kontakte zum oberbayrischen Reinigungsmittelspezialisten aus Neuburg an der Donau hat das Unternehmen bereits seit 2014, doch erst im letzten Jahr hat die Zusammenarbeit richtig an Fahrt aufgenommen. „Reinigungsmittel sind zwar klassische C-Teile, deren Kosten irgendwie mitlaufen. Doch bei genauer Betrachtung kommt hier unter dem Strich einiges zusammen, vor allem wenn etwas aus dem Ruder läuft“, erläutert Maximilian Stambula.

Sparpotenziale aufzeigen

Und tatsächlich sind in der Vergangenheit die Kosten aus dem Ruder gelaufen, denn Reinigungs- und Pflegemittel wurden irgendwann nicht mehr systematisch, sondern praktisch von jedermann ‚nach Lust und Laune‘ angeschafft. Die Kosten waren in dem Fall zwar hoch, spiegelten sich aber nicht in einem guten Ergebnis wider – eher im Gegenteil. Bei Stambula wurde deshalb die Betrachtung der Gesamtbetriebskosten, im Englischen Total Cost of Ownership, kurz TCO, zu einem wichtigen Baustein im Einkauf.

Hierbei lassen sich vereinfacht gesagt die gesamten Aspekte der Fahrzeugreinigung und -pflege bewerten wie auch Sparpotenziale aufzeigen. Dies sind nicht nur kurzfristige Einsparungen im Einkauf, sondern auch langfristige Kostenreduzierungen beispielsweise durch niedrigere Verbräuche, eine optimierte Einstellung von Dosieranlagen oder zeitoptimierte Arbeitsprozesse in der Nutzfahrzeugpflege innen und außen. Und nicht zuletzt werden so ein verbesserter Werterhalt und ein besseres Gesamtergebnis erreicht. Bei der Betrachtung der Gesamtbetriebskosten konnte das Unternehmen auf die Kompetenz von Sonax bauen.

Heute ist es so, dass man bei Stambula für die komplette Außenwäsche der Fahrzeuge nur noch auf ein einziges Reinigungsmittel vertraut, und zwar den Intensiv Cleaner Truck + Bus von Sonax, ein alkalisches Konzentrat für die gründliche Entfernung selbst hartnäckigster Straßenverschmutzungen wie Öl, Fett und Eiweiß (sprich Insektenanhaftungen). Der pH-Wert des Reinigers im Konzentrat liegt bei ca. 13. Bei Stambula ist aktuell ein Team von fünf Wäschern angestellt, die die Busse und Sprinter im Prinzip per Hand waschen. Damit der Reiniger immer korrekt und einheitlich dosiert ist und nicht zu viel bzw. zu wenig von dem Konzentrat benutzt wird, wurde in der Werkstatt eine automatische Dosiereinheit – Dosatron – von Sonax installiert. Diese gibt auf den Milliliter exakt die passende Reinigermenge in Endverdünnung ab.

Neben dem besseren Reinigungsergebnis ist man bei Stambula vor allem aber von den Einspareffekten überrascht, die sich bereits nach wenigen Monaten erzielen ließen. Denn die Busse sind in der Regel 10 bis 15 Minuten schneller gewaschen als vorher. Dies auf die gesamte Flotte hoch- und in Personenstunden umgerechnet, kommt bei der Fahrzeugwäsche schnell eine ordentliche Zeitersparnis heraus.

Darüber hinaus konnte auch bereits der Wasserverbrauch deutlich reduziert werden, da die Produkte von Sonax nicht so stark schäumen und effektiver sind. „Trotz geringer Mehrkosten im Einkauf reinigen wir heute schon deutlich wirtschaftlicher“, freut sich Uwe Stambula.

Wirksame Flächendesinfektion

Für den Inhaber steht fest, dass er die Zusammenarbeit mit Sonax vertiefen möchte und bereits in Kürze weitere Produkte – beispielsweise zur Scheiben- oder auch für die Innenreinigung – hinzukommen können. Den Auftakt machte bedingt durch Corona die Flächendesinfektion. Sonax bietet hier eine gebrauchsfertige Lösung zur Reinigung und Desinfektion von allen harten Oberflächen an, die einfach, schnell und schonend für keimfreie und saubere Flächen sorgt. Das Mittel ist viruzid und entfernt mit seiner hochwirksamen alkoholfreien Formel Bakterien und Viren vollständig. Darüber hinaus wirkt es äußerst materialschonend auf Lack, Metall- oder Kunststoffoberflächen sowie Gummi.

Um eine gründliche Hygiene sicherzustellen, empfiehlt Sonax, die Flächendesinfektion satt auf das Glasfinishtuch zu sprühen. Im nächsten Schritt wird die Desinfektion der gereinigten Oberflächen durch sorgfältiges Wischen durchgeführt. Bereits nach kurzer Zeit beginnt die Wirkung – nach etwa fünf Minuten Einwirkzeit sind die Flächen keimfrei. Anschließend sollten Reste des Desinfektionsmittels mit einem leicht feuchten Microfasertuch entfernt werden. Da es sich um ein Biozidprodukt handelt, ist auf jeden Fall Vorsicht bei der Anwendung geboten. Die Flächendesinfektion wird im praktischen 5-l-Kanister angeboten.

„Seit Corona haben wir extreme Auflagen und müssen unsere Fahrzeuge regelmäßig von innen desinfizieren. Da brauchen wir ein Mittel, das wirksam gegen Keime ist, aber gleichzeitig schonend zu den Oberflächen – eben wie die Flächendesinfektion von Sonax“, so Uwe Stambula abschließend. ■

Claus Bünnagel

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Seite 45 bis 47 | Rubrik Mobilität