Thomas Burgert

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Ursula Heinen-Esser, hat die ersten vier von insgesamt zehn neuartigen Diesel-Hybridbussen an die Lübecker Verkehrsbetriebe übergeben. „Mit der Inbetriebnahme von Hybridbussen im Alltagsbetrieb wird eine technologische Zeitenwende bei den Bussen im Öffentlichen Personennahverkehr eingeläutet“, sagte Heinen-Esser. Hybridbusse verbrauchen weniger Treibstoff, emittieren weniger Luftschadstoffe und sind insgesamt leiser.

„Hybridbusse tragen zum Klimaschutz bei und steigern die Lebensqualität in den Städten“, so Heinen-Esser. Jeweils zwei der heute übergebenen Busse stammen von den Herstellern MAN sowie von Carosserie Hess. Sechs weitere Fahrzeuge würden innerhalb von drei Wochen geliefert. Das Bundesumweltministerium hat die Beschaffung mit dem Programm „Hybridbusse für einen umweltfreundlichen ÖPNV“ gefördert. Teil dieses Förderprogramms sind Investitionszuschüsse für Hybridbusse an Verkehrsbetriebe im Gesamtwert von über zehn Millionen Euro. Mit Hilfe dieser Investitionszuschüsse können in diesem Jahr zwölf Verkehrsbetriebe zusammen 50 Hybridbusse in ihre Fahrzeugflotten integrieren.

Die Förderung hat das Bundesumweltministerium mit der Einhaltung anspruchsvoller Umweltstandards verbunden. So müssen die Hybridbusse eine Effizienzverbesserung von mindestens 20 Prozent gegenüber vergleichbaren Dieselbussen sowie die Einhaltung anspruchsvoller Lärm- und Luftschadstoffstandards nachweisen. Zudem müssen sie über ein geschlossenes Partikelfiltersystem verfügen.