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Studie: Weltweit 100.000 Todesfälle durch Stickoxidemissionen 2015

DUH fordert nach ICCT-Studie Fahrverbote für Dieselfahrzeuge mit Euro 6.


In Europa könnte die durch Ozon verursachte Sterblichkeitsrate jährlich um zehn Prozent gesenkt werden, wenn die Stickoxidemissionen (NOx) von Pkw, Lkw und Bussen mit Dieselmotor den Grenzwerten entsprechen würden. Das geht aus einer neuen Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) und des Environmental Health Analytics, LLC. hervor, die heute veröffentlicht wurde. Mehr als 100.000 vorzeitige Todesfälle wurden demnach weltweit im Jahr 2015 durch NOx-Emissionen aus Diesel verursacht, die meisten davon in Europa, China und Indien. Davon seien knapp 40.000 Todesfälle den im Vergleich zu Laborwerten deutlich höheren Emissionen im realen Betrieb der Fahrzeuge zuzuordnen. Für Europa schätzen die Forscher die verursachten vorzeitigen Todesfälle auf 28.500 insgesamt, davon 11.500 aufgrund von Überschreitungen der geltenden Grenzwerte für NOx.

Nachrüstungen für sichere Grenzwerteinhaltung

Die ICCT-Ergebnisse kommentiert Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH): „Die neuen Berichte des ICCT bestätigen den dringenden Handlungsbedarf, wonach praktisch alle Dieselfahrzeuge inklusive Euro 6 ab 2018 mit einem Fahrverbot für belastete Innenstädte belegt werden müssen. Ausnahmen für Fahrverbote darf es nur für solche Dieselfahrzeuge geben, die durch eine Nachrüstung ertüchtigt wurden, den Euro 6 Grenzwert von 80 mg NOx/km auf der Straße auch im Winterhalbjahr sicher zu unterschreiten.“

Elf Fahrzeugmärkte erfasst

Die Studie erfasst nach DUH-Angaben 80 Prozent der im Jahr 2015 verkauften Dieselfahrzeuge in elf Fahrzeugmärkten. Insgesamt stießen die Fahrzeuge in Australien, Brasilien, Kanada, China, der EU, Indien, Japan, Mexico, Russland, Südkorea und den USA 13,2 Millionen Tonnen NOx aus. Das sind 4,6 Millionen Tonnen mehr als laut Labordaten zu erwarten gewesen wären. Schwere Nutzfahrzeuge – Lkw und Busse – tragen mit 76 Prozent der Gesamtemissionen am meisten bei, 90 Prozent davon entstehen in den Märkten Brasilien, China, der EU, Indien und USA, so die Forscher. Im Bereich Pkw werden demnach innerhalb der EU mit knapp 70 Prozent die meisten Emissionen ermittelt.



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