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busplaner-Innovationspreis 2009
Wer ist der
Beste ... in
der Technik? in
der Touristik? im ÖPV?

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Wer
ist der Beste ...

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Der busplaner-Innovationspreis 2009 wird in den Kategorien Technik, Touristik und ÖPV vergeben. Wir stellen Ihnen hier den Erstplatzierten und die vier weiteren Kandidaten der Kategorie Technik vor. |
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Mercedes-Benz – die Innovation des Jahres 2009: |
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Neuer Travego mit ABA
Mercedes-Benz hat auf der IAA
Nutzfahrzeuge 2008 die
neue Generation des Mercedes-Benz Travego vorgestellt, eine Weltpremiere: Erstmals
wird der Active Brake Assist (ABA) eingesetzt. Dieser Notbrems-Assistent
leitet bei akuter Gefahr eines Auffahrunfalls automatisch eine
Vollbremsung ein, wenn der Fahrer nicht selbst reagiert. Und
so funktioniert die Weltneuheit: Der Active Brake Assist misst
mittels Radarsensor fortlaufend den Abstand und die relative
Geschwindigkeit zum vorausfahrenden Fahrzeug. Wird ein bestimmter
Mindestabstand unterschritten, kommt ein abgestuftes Warnkonzept
zum Einsatz. Wenn der Busfahrer dann immer noch nicht abbremst,
wird eine Vollbremsung eingeleitet. Übrigens: Auch im
Bereich der passiven Sicherheit wartet der Travego der dritten
Generation mit einer Innovation auf: mit dem Front Collision
Guard (FCG). Dieses Sicherheitssystem schützt den Fahrer.
Foto: Am 24. Juni verlieh busplaner-Chefredakteur Stephan Brummet (re.) in Mannheim den Innovationspreis der Kategorie Technik an Michael Göpfarth (li.), Markensprecher von Mercedes-Benz Omnibusse und Mitglied der Geschäftsführung der Evobus GmbH.
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Weitere Kandidaten |
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Brand-Ex: |
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Fire-Ace für Busse
Die
Firma Brand-Ex aus Österreich hat erstmals eine automatische
Brandlöschanlage für Busse vorgestellt. Dank eingebauter
Thermosensoren erkennt das System, wenn die Temperatur im Motorraum
140 Grad Celsius erreicht. Unmittelbar darauf wird am Fahrerarbeitsplatz
ein optischer und akustischer Alarm ausgelöst. Reagiert
der Busfahrer nicht sofort, wird der Brand am Motorblock vollautomatisch
gelöscht. Dazu wird im Motorraum eine Ringleitung mit
Vernebelungsdüsen eingebaut. Laut Brand-Ex ist jeder Busbrand
innerhalb von 15 bis 20 Sekunden gelöscht. Das Produkt „Fire-Ace“ ist
in Österreich bereits patentiert; die Anmeldung beim Europäischen
Patentamt in München läuft. In Skandinavien ist bei
der Neuzulassung von Bussen (über 10 t) bereits eine Löschanlage
vorgeschrieben.
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Kutsenits: |
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Hydra City Bus
Der
Karossier Kutsenits hat den neuartigen Niederflurbus Hydra
City auf den Markt gebracht: Das auf einem Mercedes-Benz Atego
bzw. einem MAN TGL/TGM aufgebaute Fahrzeug kombiniert einen
Verbrennungsmotor mit einem hydraulischen Antriebs- und Bremssystem,
der dem eines Gabelstaplers ähnelt. Dazu hat Kutsenits
gemeinsam mit Linde folgende Technik erarbeitet: Zunächst
bewegt sich der Bus mit Hilfe des hydraulischen Motors fort.
Bei Erreichen der Höchstleistung wird dann die Hydraulik
abgeschaltet, Pumpe und Doppelmotor laufen im optimalen Leistungsbereich
weiter. Mit dem Hydraulik-Bus können Busunternehmen bis
zu 25 Prozent Diesel sparen. Bei der Kombination mit einem
Hybridantrieb soll die Treibstoff-Ersparnis sogar 40 Prozent
erreichen.
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Konvekta
AG: |
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„UltraLight“-Serie
Der
Klimaanlagenbauer Konvekta aus Schwalmstadt hat auf der
IAA Nutzfahrzeuge 2008 erstmals die neue Serie „UL“ (Ultra
Light) vorgestellt. Mit dieser „weltweit leichtesten
Klimaanlage für Busse“ hat der hessische Hersteller
erstmals einen leichten, extrem strapazierfähigen
und extrem beständigen Konstruktionsstoff als Basis
für die Aufnahme aller Bauteile vorgestellt. Zudem
wurde die UL-Serie als einfach zu montierendes, modulares
Bausystem konzipiert. Mit einer Gewichtsersparnis von
rund 30 Prozent – das entspricht 65 bis 70 Kilogramm! – im
Vergleich zu Klimaanlagen in konventioneller Bauweise,
sollen UL-Klimaanlagen den Kohlendioxid-Ausstoß von
Bussen spürbar vermindern – und zwar bei gleicher
Kühlleistung! Laut Angaben von Konvekta soll der
patentgeschützte Werkstoff auch die Geräuschemissionen
verringern. Damit nicht genug: Der neue Werkstoff ist – wie
auch die gesamte Anlage - vollständig recycelbar.
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Carosserie
Hess: |
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lighTram
Hybrid
Der
Schweizer Fahrzeughersteller Hess hat aus dem Doppelgelenk-Trolleybus „lighTram“ einen
zweigelenkigen Hybrid-Doppelgelenkbus, der insgesamt 25
Meter lang ist, entwickelt. Hess, von zwei Unternehmerfamilien über
fünf Generationen und 125 Jahren umsichtig geführt,
gilt seit langem als Technologiepionier auf dem Gebiet
von ÖPNV-Bussen. Beim lighTram Hybrid dient ein mit
konstanter Drehzahl laufender Scania-Dieselmotor der Stromgewinnung.
Die beim Bremsen gewonnene Energie wird in so genannten
Supercaps (Stromspeicher) zwischengespeichert und für
Anfahrvorgänge genutzt. Der Antrieb der Achsen 2 und
3 erfolgt also über Elektromotoren. Das hybride Doppelgelenk-Fahrzeug
besitzt vorne nur eine einflügelige Tür, dadurch
können auch in der ersten Sitzreihe Sitze ohne Podeste
angeboten werden. Dieses Antriebsystem zeichnet sich durch
gefilterte Abgase und durch wenig Lärm aus, was bedeutet
dass der Fahrkomfort erhöht, zudem Kosten gesenkt
und die Umwelt geschont wird. |
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Wer
ist der Beste ...
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| Wir stellen Ihnen hier den Erstplatzierten und die vier weiteren Kandidaten der Kategorie Touristik vor. |
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Bremer Touristik-Zentrale – die Innovation des Jahres 2009 |
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Busfreundliche Stadt
Die Hansestadt Bremen hat zwar zum 1. Januar 2009 eine Umweltzone
eingerichtet, setzt aber einen erfreulichen Kontrapunkt zu
den anderen deutschen Städten: Die Zufahrt zur Umweltzone
in der Bremer Innenstadt und Neustadt ist zwar generell nur
noch für schadstoffarme Fahrzeuge mit roter, gelber und
grüner Plakette möglich, doch sind im Gegensatz zu
vielen anderen Städten auch Gäste, die ohne Plakette
anreisen, weiter willkommen. Keine Einschränkung gibt
es insbesondere für Reisebusse! Denn vom Fahrverbot ausgenommen
sind in Bremen alle Busse im Gelegenheits- und Linienfernverkehr.
Einen weiteren Beitrag zur Busfreundlichkeit leistet das Parkraumkonzept
für Reisebusse, das zentral gelegene Park- und Halteplätze
sowie direkte Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten vor den
touristischen Attraktionen garantiert.
Foto: Am 23. Juni haben André Cabanis (1. v. re.), Verlagsbereichsleiter des HUSS-VERLAGES, und busplaner-Chefredakteur Stephan Brummet (3. v. re.) vor dem Bremer Roland die Innovationspreise der Kategorien Touristik und ÖPV verliehen. Für die Stadt Bremen nahm Tourismus-Chef Peter Siemering (2. v. re.) den Preis entgegen. Christoph Marquardt (1. v. li.) empfing die Auszeichung für das Unternehmen Publicexpress.
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Weitere Kandidaten |
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Touren
Service Schweda: |
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Bus & TGV
Kaum
ein anderes Land bietet so ideale Möglichkeiten, Reisen
im Hochgeschwindigkeitszug mit dem Reisebus zu kombinieren
wie Frankreich. Touren Service Schweda (TSS), Reise-Spezialist
für frankophone Länder, hat in seinem Katalog „Bus & TGV
2009“ eine ganze Reihe attraktiver Gruppenprogramme vorgestellt,
bei denen die Vorzüge beider Verkehrsträger auf das
Beste miteinander kombiniert werden. So bietet beispielsweise
die Reise „Megastädte Europas“ die Möglichkeit,
die Metropolen Brüssel, London und Paris in nur vier Tagen
zu erleben. Mit den Hochgeschwindigkeitszügen dauert die
Reise von Brüssel nach London zwei Stunden, für die
Fahrt von London nach Paris fallen zwei Stunden und 20 Minuten
an. Weiterhin bietet TSS in diesem Katalog Kurzreisen mit dem
TGV zum Champagnermenü in Reims an sowie eine Reise an
die französische Atlantikküste.
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Köthen
Kultur und Marketing GmbH: |
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„Busse willkommen“
Mit
dem ersten Treffen „Bus und Bach“ zeigte die Bachstadt
Köthen im Herzen von Sachsen-Anhalt: Busse sind in Köthen
willkommen. Das erstmalig veranstaltete Treffen wurde von rund
70 Teilnehmern besucht, die sich von den bustouristischen Vorzügen
der Bachstadt überzeugen konnten. Im Herzen der Stadt
befindet sich der Schlosskomplex mit drei Museen sowie dem
2008 neu eröffneten Veranstaltungszentrum. Der kostenlose
Busparkplatz liegt unmittelbar am Schloss. Lobenswert: Gleich
daneben ist im Prinzessinnen-Palais eine gemütliche Busfahrer-Lounge
untergebracht. Köthen lädt Busgruppen zu einer Reise
auf den Spuren von Johann Sebastian Bach ein, der zwischen
1717 und 1723 in der damaligen Residenzstadt Hofkapellmeister
war und in Köthen Werke wie die Brandenburgischen Konzerte
und den ersten Teil des „Wohltemperierten Klaviers“ komponiert
hat.
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Appina
Travel: |
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Vereinsreisen-Konzept
Uli
Gerstmeier, Geschäftsführer der Appina Travel GmbH,
stellte auf dem RDA-Workshop 2008 erstmals sein
neues Vereins-Akquisekonzept vor. Konkret hat der Gautinger
Paketreiseveranstalter diverse Flyer entwickelt, mit denen
Busunternehmer Gruppenreisen für Kapellen und Chöre,
für Sportvereine sowie für erlebnisorientierte Vereine
vermarkten können. Jeder Flyer stellt jeweils sechs Reise-Arrangements
für je eine bestimmte Zielgruppe dar. Der Busunternehmer
braucht nur noch seine Adresse einzudrucken oder aufzukleben – fertig
ist die Verkaufshilfe bzw. Werbebroschüre. „Mit
der neuen Flyer-Serie wollen wir es Busunternehmen erleichtern,
mit Entscheidern in Vereinen und Verbänden ins Gespräch
zu kommen und sich als Experte in Sachen Vereinsreisen darzustellen“,
so Uli Gerstmeier.
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Frankenland-Reisen: |
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Kurpendel
nach Böhmen
Klaus
Wichler, Geschäftsführer von Frankenland-Reisen,
hat bei der Planung und Organisation eines neuen Kurpendels
geschickt seine Erfahrung als Busunternehmer und sein
Know-how als Paketer kombiniert. Und so funktioniert
das „System Frankenland“: Busunternehmen
aus allen Teilen Deutschlands schicken ihre Gruppen entlang
von neuen großen Hauptachsen an 52 Reiseterminen
im Jahr gemeinsam in die Zielgebiete Böhmisches
und/oder Bayerisches Bäderdreieck sowie nach Passau,
Ausgangspunkt vieler Donaukreuzfahrten. Durch die bundesweite
Kooperation bzw. durch die Einrichtung des Pendels ist
die An- und Abreise bzw. die Durchführung der Reise
immer gesichert. Busunternehmer, die nicht genügend
Kunden für eine eigene Gruppe haben, können
ihre Gäste mit dem Pendel mitschicken – und
verdienen so immer mit. |
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Wer
ist der Beste ...
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| Wir stellen Ihnen hier den Erstplatzierten und die vier weiteren Kandidaten der Kategorie ÖPV vor. |
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Publicexpress – die Innovation der Jahres 2009 |
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Linie Bremen–Groningen
Das
Unternehmen PublicExpress hat eine Fernbuslinie zwischen Bremen,
Oldenburg und dem niederländischen Groningen eingerichtet.
Gestartet wurde die Fernbuslinie im Oktober 2004 mit einer
Verbindung zwischen Oldenburg und Groningen, später wurde
sie aufgrund der starken Nachfrage bis nach Bremen verlängert.
Durch leicht verständliche, übersichtliche und kundenorientierte
Angebote soll der Öffentliche Nah- und Fernverkehr bereichert
werden, so der Anspruch des Unternehmens. PublicExpress ist
es gelungen, mit dem neuen Fernlinienbus zum einen Neukunden
zu generieren (etwa 20 Prozent der Fahrgäste), vor allem
aber Umsteiger vom Individualverkehr zu gewinnen (sogar 41
Prozent!). Der Clou: Gruppen ab zehn Personen (Reservierung
mindestens einen Tag vorher!) erhalten einen Preisnachlass.
Foto: Am 23. Juni haben André Cabanis (1. v. re.), Verlagsbereichsleiter des HUSS-VERLAGES, und busplaner-Chefredakteur Stephan Brummet (3. v. re.) vor dem Bremer Roland die Innovationspreise der Kategorien Touristik und ÖPV verliehen. Für die Stadt Bremen nahm Tourismus-Chef Peter Siemering (2. v. re.) den Preis entgegen. Christoph Marquardt (1. v. li.) empfing die Auszeichung für das Unternehmen Publicexpress.
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Weitere Kandidaten |
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Autobus
Oberbayern: |
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Buslinie nach Prag
Viermal
in der Woche verkehren die Busse von Autobus Oberbayern
zwischen München und Prag. Die neue „Praglinie“,
die von München über Regensburg und Pilsen in die
tschechische Hauptstadt führt, schließt damit eine
verkehrstechnische Lücke. Denn sie verbindet vier Wirtschaftszentren
miteinander, die mit anderen Verkehrsmitteln, insbesondere
mit der Bahn, ungleich schwerer und auch teurer zu erreichen
sind. Dementsprechend gut werde das Angebot auch angenommen,
so Autobus Oberbayern. Der Preis für eine einfache Fahrt
zwischen München und Prag beträgt 30,50 Euro. Die
Busse auf dieser grenzüberschreitenden Linie verkehren
jeweils montags, mittwochs, freitags und sonntags, Abfahrt
in München ist um 8 Uhr, Rückfahrt ab Prag um 15.30
Uhr.
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Jägle-Reisen: |
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Schnellbus nach Ingolstadt
Die
Jägle Verkehrsbetriebe haben im Februar 2008 eine Schnellbuslinie
von Eichstätt nach Ingolstadt eingerichtet. Die 30 Kilometer
lange Strecke mit zehn Haltestellen wird in 44 Minuten zurückgelegt – und
zwar jeden Tag im Stundentakt. Der Fahrpreis liegt bei 4,90
Euro (einfach). Mit dem neuen Schnellbus hat der private Busbetrieb
eine große Lücke im ÖPV-Angebot geschlossen.
Denn die Bahn verbindet die beiden Städte nicht so oft,
nicht so günstig und - vor allem - nicht direkt (Umsteigen
erforderlich). Das neue Angebot wird von Studenten, Touristen
und Pendlern gut angenommen. Nur die „Kollegen“ von
der Bahn sind nicht begeistert. Zurzeit läuft ein Gerichtsverfahren
gegen den Regierungsbezirk Oberbayern. Hintergrund:
Eine Veolia-Tochter will ab Dezember 2009 eine schienengebundene
Alternative zum Schnellbus anbieten.
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Semitan
Nantes: |
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Bus
Rapid Transit
Der
Busbetrieb Semitan, der in Form einer Public-Private-Partnership
den ÖPV in der westfranzösischen Region Nantes
betreibt, hat mit viel Erfolg ein Bus-Rapid-Transit-System
aufgebaut: Auf einer sieben Kilometer langen Strecke
verbinden 17 Gelenkomnibusse in weniger als 20 Minuten
den Place Foch nahe der Kathedrale mit der Endstation
Porte de Vertou. Im Vorfeld war eine vierspurige Autobahn
zurückgebaut bzw. um eine Pkw-Spur pro Fahrtrichtung
verschmälert worden. Der neue BusWay verknüpft
in idealer Weise den Qualitätsstandard von Straßenbahnlinien
(hohe Taktzeit, attraktive Bahnhöfe, separate Fahrwege)
mit den Kostenvorteilen des Omnibusses (weniger aufwändige
Infrastruktur, geringere Unterhalts-Fixkosten, günstigere
Fahrzeugbeschaffung). Der Lohn: Seit Einführung
des BusWay hat Semitan 14.000 Fahrgäste mehr pro
Tag.
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Ettenhuber: |
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Hybrid-Gelenkbus
Seit
September 2008 setzt das mittelständische Busunternehmen
Ettenhuber den ersten Hybrid-Gelenkbus im Münchner Regionalbusverkehr
ein. Der 18 Meter lange Bus mit Platz für über
100 Passagiere verrichtet seinen Dienst auf der Linie 210,
die den Vorort Ottobrunn mit dem Münchner Stadtteil
Neuperlach verbindet. Mit dem Hybrid-Omnibus, der zusätzlich
einen geschlossenen Rußpartikelfilter erhalten hat,
leistet Ettenhuber einen großen Beitrag für den
Klimaschutz. Denn der Abgas- und CO2-Ausstoß des alternativ
betriebenen Fahrzeuges ist niedriger als es die Abgasnorm
Euro 5 erfordert. Damit ist der Bus der derzeit umweltfreundlichste
im Raum München. Der alternativ betriebene Gelenkbus,
der an 300 Tagen pro Jahr insgesamt 60.000 Kilometer zurücklegen
muss, kostete eine halbe Million Euro.
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Von Reisefeeling, Pandabären und Klimaanlagen… |
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Passionsspiele
Oberammergau
Busunternehmer willkommen heißen |
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